
Neueste demographische Zahlen zu mehr als 180 Ländern weltweit

Bis 2050 wird die Bevölkerung in den so genannten Entwicklungsländern von 5,4 auf 8 Milliarden Menschen wachsen. Das entspricht einer Zunahme von 2,5 Milliarden Menschen – so viele, wie 1950 überhaupt auf der Welt lebten.
Afrika wird prozentuell weltweit am stärksten wachsen; von heute 944 Millionen Menschen auf knapp 2 Milliarden.
Durch das anhaltende Bevölkerungswachstum wird es für die ärmeren Länder noch problematischer, Armut und Hunger zu bekämpfen. Vor allem für Familienplanung und reproduktive Gesundheit wird mehr (finanzielle) Unterstützung benötigt werden.
Das prognostizierte Bevölkerungswachstum in den Entwicklungsländern hat auch globale Auswirkungen. Industrieländer sind zwar mit einem Ausstoß von 11,7 Tonnen Kohlendioxid pro Kopf die Hauptverursacher des Klimawandels. ExpertInnen zeigen jedoch auf: Selbst wenn es den Industrieländern gelingen würde, ihre Kohlendioxid-Emissionen bis zum Jahr 2050 um 40 Prozent zu reduzieren, würde dies durch das Bevölkerungswachstum in den Entwicklungsländern wieder aufgehoben werden.
In Europa zeichnen sich leicht steigenden Geburtenzahlen ab. So sind Italien und Spanien beispielsweise bei 1,4 Kinder pro Frau, in Schweden bekommt eine Frau im Durchschnitt 2 Kinder. Aber es wird weiterhin von einer Verringerung der Bevölkerung in Europa ausgegangen.
Momentan leben in Europa 733 Menschen, 11 Prozent der Weltbevölkerung; die Prognosen gehen von einem Rückgang auf 7 Prozent, also 669 Millionen Menschen aus.
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