SWI-Austria - Startseite

Benutzen Sie die Hilfslinks zum Navigieren in diesem barrierefreien Dokument.


 

Österreichische Stiftung für Weltbevölkerung und internationale Zusammenarbeit



Reproductive Health Matters

Reproduktive Gesundheit ist ein Menschenrecht und ermöglicht die Erreichung nachhaltiger Entwicklung.

Investitionen in reproduktive Gesundheit retten und verbessern Leben, verlangsamen die Verbreitung von HIV/Aids und unterstützen die Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern. Diese wiederum helfen dabei, das Bevölkerungswachstum zu stabilisieren und Armut zu verringern.
Investitionen in reproduktive Gesundheit müssen beim Individuum beginnen, sich ausdehnen auf die Familie und zentral werden für die Entwicklungspolitik der ganzen Welt.

Reproductive Health Matters ist eine Bewusstseinsbildungs- und Aufklärungskampagne, um den Zugang zu sexueller und reproduktiver Gesundheit zu fördern. Das 3jährige EU Projekt wird von fünf europäischen Partnerorganisationen getragen und hat das Ziel, zur Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele beizutragen, speziell zu den Zielen vier, fünf und sechs: Verringerung der Kindersterblichkeit, Verbesserung der Gesundheit der Mütter und Bekämpfung von HIV/Aids, Malaria und anderen Krankheiten.

Das Projekt zielt vor allem auf JournalistInnen, politische EntscheidungsträgerInnen, NGOs und LehrerInnen ab, um themenrelevantes Informationsmaterial zu verbreiten und Bewusstseinsbildung sowie Aufklärung weitreichend zu garantieren.

Partnerorganisationen: Deutsche Stiftung Weltbevölkerung, DSW, Worldpopulation Foundation Holland, WPF, die spanischen Federación Planificar Familiar Estatal, FPFE und die Federation for Women Family Planning Polen.

Weitere Projektpartner sind das SchoolNet in Uganda und die German Foundation for Worldpopulation in Äthiopien.

 

Sansibar - Island of Change: Gesundheits- und Schwimmworkshops für Frauen

Afrika ist ein Kontinent der Hoffnung und nicht erst seit dem letzten G8-Gipfel Priorität der internationalen Gemeinschaft. Dennoch kommt die Aufmerksamkeit spät und die Unterstützung läuft langsam an. Vor allem die Jugend Afrikas wird wirtschaftlich und sozial nicht aufgefangen; ohne Zukunftsperspektiven verfällt die junge Generation in Resignation oder gefährdet die Stabilität der Region.

.

Die Jugend muss gefördert und ermutigt werden, um sich für ihr Land einzusetzen und aktiv nach Chancen zu suchen. Gemeinsam mit Frauen ohne Grenzen organisierte die SWI Bewusstseinsbildungs- und Gesundheitsworkshops sowie Schwimmtrainings für 40 Frauen in Stonetown, der Hauptstadt von Sansibar.

In Zusammenarbeit mit professionellen Schwimmtrainerinnen des Österreichischen Wasserrettungswesens und des Österreichischen Jugendrotkreuzes wurden im Juli 2008 Schwimmkurse organisiert; damit werden Körperbewusstsein sowie Rückhalt und Zusammenhalt untereinander gefördert. Die Trainingseinheiten waren der ideale Hintergrund für Gesundheits- und Bewusstseinsbildungsworkshops, um HIV/Aids-, Hygiene- und Umweltbewusstsein zu stärken. Mit einem eigens entwickelten Trainingsprogramm wurden Mädchen und Frauen trainiert, um in der Folge als Community Workers in ihren Gemeinschaften tätig zu sein.

Bitte klicken Sie hier, um eine Reportage von Edit Schlaffer zu lesen. Sie war im Juni 07 in Tansania und auf Sansibar. „Erfolg. Made in Afrika?“ wurde im September 2007 in der Wochenzeitung Die Furche veröffentlicht.

Das Projekt wird vom Bundeskanzleramt / Sektion Sport, der OPEC Foundation und der McCaw Foundation gefördert

 

Indien - Peace Starts at Home. Men Included!

Männer haben Kraft, aber nicht zum Schlagen“, ist die Botschaft einer Anti-Gewalt Kampagne und eines Sensibilisierungstrainings in Neu Delhi und Chennai, die die SWI in Kooperation mit Frauen ohne Grenzen und der indischen Partnerin Archana Kapoor und ihrer NGO SMART entwickeln.

Die vom Bundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz (BMSK) unterstützte Initiative, ist ein Modellprojekt für positive männliche Partizipation und Aktion.
In einer ersten Runde werden lokale und internationale ExpertInnen zu einem Workshop in Delhi zusammenkommen und gemeinsam Strategien erarbeiten. Auf dieser Basis und nach Auswertung unserer anlaufenden Umfrage in Familien, die von Gewalt betroffen sind, wird ein Trainingshandbuch erarbeitet.
Anschließend werden SozialarbeiterInnen und NGO MitarbeiterInnen in Trainingskursen ausgebildet mit dem Ziel, gemeinsam mit den Männern in der Region konstruktive Wege aus der Gewalt zu finden.

Männer machen den Frieden, diesmal zu Hause und nicht auf der Weltbühne“, lautet der Slogan der Kampagne in Indien, die im Rahmen dieses Bewusstseinsbildungsprojektes ins Leben gerufen wird.