
In Ghana oder Zambia zum Beispiel, kann fast die Hälfte aller jungen Frauen auch nach 6jähriger Schulbildung nicht lesen.
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In Ghana oder Zambia zum Beispiel, kann fast die Hälfte aller jungen Frauen auch nach 6jähriger Schulbildung nicht lesen.
Bildung für Jugendliche qualitativ hochwertig und nachhaltig zu gestalten – das ist eine der Hauptherausforderungen für Regierungen. In einem aktuellen Bericht weist die Weltbank darauf hin, dass Entwicklungsländer mehr in die junge Generation investieren sollten; andernfalls können soziale Spannungen und wirtschaftliche Probleme überhand nehmen.
Der Weltentwicklungsreport 2007: Developement and the Next Generation spricht von 1.3 Milliarden Jugendlichen, die insgesamt in den so genannten Entwicklungsländern leben – mehr als jemals zuvor in der Geschichte.
„Die junge Generation war niemals so groß wie heute“, sagt Francois Bourguignon von der Weltbank, „und das stellt eine fantastische Möglichkeit dar, in diese Generation zu investieren, denn die Jugendlichen sind für die Zukunft verantwortlich. Aber die Regierungen müssen sich dafür zusammensetzen, gemeinsam Strategien ausarbeiten, um den Erwartungen der Jugendlichen gerecht zu werden.“
Der Mangel an qualitativer Bildung ist jedoch nicht das einzige Problem, vor dem die Jugend steht:
- weltweit sind die Hälfte der Arbeitslosen Jugendliche
- Die Arbeitslosenraten unter Jugendlichen sind zwei bis dreimal so hoch wie die der Erwachsenen
- 500.000 junge Menschen unter 18 sind Kindersoldaten oder Mitglieder Paramilitärischer Gruppen
- Etwa 300.000 Jugendliche unter 18 sind in mehr als 30 Ländern in bewaffnete Konflikte involviert
- 13 Millionen Mädchen werden jährlich Mütter
- Fast die Hälfte der HIV Infizierten sind Jugendliche
Den Bericht können Sie hier downloaden.
Dateidownload:
world_bank_development_report.pdf