
Der Kampf gegen HIV/Aids

HIV/Aids entwickelt sich mehr und mehr zu einer „weiblichen“ Krankheit. Mindestens die Hälfte der jährlichen HIV neu Infizierten ist weiblich.
In Europa und den USA ist die Zahl der weiblichen Infizierten in den letzen beiden Jahren um 25% Prozent gestiegen.
In Asien ist jede dritte HIV infizierte Person eine Frau und in Afrika sind zwei Drittel der infizierten Jugendlichen Mädchen.
Die Entwicklung in Europa ist nicht weniger dramatisch. Seit 1995 hat sich die Zahl der Infektionen in Westeuropa verdoppelt. In Osteuropa steigen die Zahlen bedenklich rasch an; auch andere sexuell übertragbare Krankheiten sind – vor allem unter Jugendlichen – im Vormarsch.
Für Frauen ist das Risiko, sich durch ungeschützten Geschlechtsverkehr zu infizieren doppelt so hoch wie für Männer.
Die Verwendung von Mikrobiziden könnte dieser dramatischen Entwicklung entgegenwirken. Mikrobizide können vaginal z.B. als Gel, Creme, Zäpfen, Schaumpräparat oder als Ring appliziert werden und schützen Frauen für mehrere Stunden vor einer HIV-Infektion. In klinischen Testverfahren werden auch Präparate getestet, die gleichzeitig der Empfängnisverhütung dienen.
Alternativen für Frauen
Es ist dringend notwendig, Alternativen zum Kondom zu entwickeln, Alternativen, die für Frauen weltweit leicht zugänglich und anwendbar sind, Alternativen, bei denen Frauen selbst über das Schutzverhalten entscheiden können.
Mehr Informationen zur Kampagne finden Sie unter www.global-campaign.org/
Ein Video zum Thema mit dem Titel „In Women´s Hands“ können Sie über diesen Link ansehen: www.kaisernetwork.org/health_cast/hcast_index.cfm?display=detail&hc=1696