
Heftige Diskussionen um Warnetiketten auf Säuglingsnahrung
Säuglingsnahrung sollte laut einer Resolution mit einem schwarzen Warnetickett versehen werden, da sie laut dem Schriftstück tödliche Krankheitserreger enthält.
Die UNO wird am 16. Mai über im Zuge des 58. Weltgesundheitstreffens in Genf über diese Resolution, die unter anderen von Nepal, den Fidji Inseln und Mikronesien unterzeichnet wurde, abstimmen
Die US amerikanische Frauenorganisation „ Independent Women´s Forum“ kritisiert diese Resolution massiv; die Absegnung könnte zu einem Verbot von Säuglingsnahrung in einem Großteil der Welt führen. Die Diskussion sei frauenfeindlich meint die Organisation, da sie Frauen das Recht nehme, zwischen Stillen und Flaschennahrung zu wählen.
Vor allen Dingen aber ist dies ein Affront gegen Adoptivmütter und Frauen, die nicht stillen können, weil sie zum Beispiel mit HIV/Aids infiziert sind. Auch arbeitende Mütter, die nicht rund um die Uhr bei ihren Babies sind, würden massiv eingeschränkt werden, sollte die UNO dieser Resolution zustimmen.
Quellen: diestandard, Independent Women´s Forum