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Österreichische Stiftung für Weltbevölkerung und internationale Zusammenarbeit



11. November 2009

Petition gegen weibliche Genitalverstümmelung

Helfen Sie aktiv mit gegen weibliche Genitalverstümmelung auf der ganzen Welt und protestieren Sie gegen die Untätigkeit der Patenkindorganisationen!

FGM

Viel Leid, Not und Tod in afrikanischen, arabischen und asiatischen Ländern entsteht nicht durch äußere Einflüsse wie Hunger, Dürre und Krankheiten. Es wird von den Menschen selbst verursacht – und ist somit gänzlich vermeidbar. Dieses Elend ist immer auch ein entscheidendes Entwicklungshemmnis. Damit aufwendige Investitionen in Entwicklungsprojekte überhaupt Früchte tragen können, muss dieses selbst geschaffene und vollständig vermeidbare Leid zuerst einmal beendet werden.


Eine Form dieses selbst geschaffenen Leids, dessen Folgen die Entwicklungsfähigkeit enorm hemmen, ist die genitale Verstümmelung von Mädchen, bei der diesen die Klitoris und/oder die Schamlippen herausgeschnitten werden, um die Entfaltung einer eigenständigen Sexualität zu behindern und sie besser kontrollieren zu können.


Genitalverstümmelung ist kein exotisches Randthema: Heute, im 21. Jahrhundert, gehören Genitalverstümmelungen an Mädchen zu den systematischsten und am weitesten verbreiteten Misshandlungen und Verletzungen der Rechte von Kindern: mit mehr als drei Millionen Opfern jedes Jahr allein auf dem afrikanischen Kontinent, jene Opfer aus dem Jemen, den Vereinigten Arabischen Emiraten, dem Irak und Iran, Indonesien und Malaysia noch gar nicht eingerechnet.
Bis zu 90% der weiblichen Kinder eines Landes oder einer Region (z.B. in Ägypten, Äthiopien, Eritrea, Sudan, Somalia, Gambia, Sierra Leone, usw.) werden durch die Verstümmelung ihre Genitalien gequält, körperlich schwer geschädigt und oft lebenslang traumatisiert.
Weltweit müssen wir von mehr als 200 Millionen Opfern ausgehen



Sowohl PLAN International e.V., als auch World Vision e.V., Kindernothilfe e.V. und CCF Kinderhilfswerk / ChildFund Deutschland sahen bislang keinen Anlass, die Patenmädchen konsequent vor Genitalverstümmelung zu schützen – unter anderem deshalb, weil Sie als Spender/in mit Ihrer zuverlässigen Zahlung diese Duldungspolitik mit getragen und unterstützt haben.
Und auch deshalb, weil sie zum Schutz der Mädchen nicht zahlreich und nachdrücklich aufgefordert wurden.


Das können Sie ändern – und es kostet Sie kein Geld, sondern nur ein paar Minuten Ihrer Zeit und wenige Klicks:


Es ist völlig egal, ob Sie Spender/in oder Pate/Patin sind oder nicht: Jede/r kann mitmachen und unserem Anliegen Nachdruck verleihen:
Unterzeichnen Sie einfach einen, mehrere oder alle der folgenden Briefe und schicken Sie sie an die Geschäftsführung von PLAN International e.V., World Visione.V., Kindernothilfe e.V. und CCF Kinderhilfswerk/Childfund und fordern Sie die somit Organisationen auf


- den Schutz der Patenmädchen vor Genitalverstümmelungen in den Förderkriterien festzuschreiben und zu überprüfen,


- ausschließlich jene Gemeinden und Communities finanziell und materiell zu unterstützen, die zur Einhaltung der grundlegendsten Menschen- und Kinderrechte bereit sind und z.B. die Verstümmelung von Mädchen unterlassen und somit


- sicherzustellen, dass die Spendengelder künftig mit größtmöglichem Nutzen investiert werden.

Klicken Sie hier zum Unterzeichnen der Petitionen.

Quelle und weiterführende Infos auf:
www.patenmaedchen.de

 

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