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Österreichische Stiftung für Weltbevölkerung und internationale Zusammenarbeit



27. März 2009

Hohe HIV - Vulnerabilität für Migrantinnen aus Asien in den arabischen Staaten

Eine neue qualitative Studie offenbart bestürzende Fakten über den Nexus zwischen Migration und HIV. Einleitung und Studie zum Download.

Die arabischen Staaten sind die primäre Destination für viele Arbeitsemigrantinnen aus Asien, vor allem aber aus den Staaten Pakistan, Bangladesh, Sri Lanka und den Philippinen. Diese arbeiten vor allem als Haushaltshilfen und Dienstmädchen in den reichen arabischen Häusern.
Diese Frauen migrieren sehr oft unter unsicheren Bedingungen und leben in der Emigration in unsicheren Lebensumständen, was sie zu einem Ziel von sexueller Ausbeutung und Gewalt macht. Zudem werden die häuslichen Arbeiterinnen in allen arabischen Aufnahmeländern institutionell diskriminiert, fallen außerhalb des Geltungsbereiches von lokalen Arbeitsgesetzen, die für andere Arbeitsemigranten in anderen Sektoren gelten.
Durch die unsichere Migration, die Nötigungen am Arbeitsplatz, die sexuelle Ausbeutung (im Heimat- und im Aufnahmeland), das Fehlen einer rechtlichen Absicherung und nur limitierter Zugang zu Gesundheits- und Sozialsystem haben speziell diese Arbeitsemigrantinnen ein um ein vielfaches erhöhtes Risiko mit dem HI-Virus angesteckt zu werden.
Migration an sich ist dabei kein direkter Faktor für das erhöhte Risiko, sondern die ökonomischen, soziokulturellen und politischen Faktoren in der Migration.

Lesen Sie die gesamte Studie, die u.a. vom United Nations Developement Programme (UNDP) initiiert wurde - hier als pdf. zum Download

Dateidownload:
HIV_Vulnerabilities_of_Migrant_Wome._From_Asia_to_the_Arab_States.pdf

 

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