
In Europa leben im weltweiten vergleich die ältesten Frauen. Bis 2010 wird, so schätzen WissenschafterInnen, wird eine von vier Frauen über 60 Jahre alt sein. Im Jahr 1995 ging man von etwa 76 Millionen Menschen über 60 aus, die Prognosen für 2025 stehen
bei 114 Millionen. Dadurch werden in den nächsten Jahren mehr Kosten für Gesundheitsvorsorge und medizinische Behandlungen entstehen, gleichzeitig wird jedoch die Gruppe der SteuerzahlerInnen immer kleiner.
Aus einer Studie des Europäischen Instituts für Frauengesundheit lässt sich folgendes Ableiten:
- Frauen leben zwar länger, leiden in diesen Lebensjahren aber häufig unter chronischen Krankheiten.
- Aufgrund der Verdienstschere haben Frauen meist weniger Ersparnisse und bekommen auch weniger Pension als Männer; sie sind daher sehr vom Staat und ihren Familienangehörigen abhängig. Gleichzeitig wir die Zahl der Steuerzahler stetig kleiner.
- Der Report geht von vier Krankheiten aus, die einen starken Einfluss auf das Leben der älteren Frauen haben – Herzprobleme, Krebs, Osteoporose und Depressionen. Die VerfasserInnen rufen zu weit reichenden Vorsorgeprgrammen und Kampagnen auf, deren Ziel es ist, gesundes Altern zu promoten und auf Vorsorge und Aufklärung hinzuweisen.
Nähere Informationen unter:
www.eurohealth.ie/report/4.htm